Schwarz Digits schließt Allianz mit Fujistu
Schwarz Digits hat mit Fujitsu eine strategische Partnerschaft für souveräne digitale Infrastrukturen in Europa vereinbart. In der neuen Allianz spielt die Fujitsu Hardware-Tochter Fsas Technologies eine zentrale Rolle. Durch die mehrheitliche Übernahme von Lidls POS Software-Lieferanten GK Software im Jahr 2023 war Fujitsu bereits nah an die Schwarz Gruppe herangerückt.
Vivek Mahajan, CTO bei Fujitsu, nennt GK Software explizit im Zusammenhang mit der neuen Allianz: „Gemeinsam mit Schwarz Digits bauen wir auf unserer etablierten Arbeit im Einzelhandel durch GK Software auf und bieten Kunden direkten Zugang zu den neuesten Innovationen von Fujitsu.“ Dafür planen die Unternehmen jetzt gemeinsame Machbarkeitsstudien, technische Arbeitsabläufe und koordinierte Marktaktivitäten.
Mit der neuen strategischen Partnerschaft wollen die Schwarz Gruppe und Fujitsu ihre Kompetenzen bei Cloud-Technologie, Computing und IT-Infrastruktur bündeln. Stackit, die Cloud-Plattform von Schwarz Digits, soll einen Bestandteil des gemeinsamen Angebots bilden. Schwarz Digits bringt mit Stackit eine europäische Cloud-Plattform in die Partnerschaft ein. Nach Angaben des Unternehmens legt die Lösung den Schwerpunkt auf Sicherheit, Datenschutz und die Speicherung von Daten in Europa. Fujitsu steuert Technologie und Branchenwissen bei und mit seiner Hardware-Tocher Fsas Technologies Infrastruktur-Kompetenz.
Partner stimmen Rechenkapazitäten ab
Die Unternehmen wollen den jährlichen Cloud-Verbrauch, die benötigte Rechenkapazität und ihre Investitionen in Hardware gemeinsam planen. Dadurch soll eine Infrastruktur entstehen, die mit der Nachfrage der Kunden und den Anforderungen künftiger KI-Anwendungen wachsen kann.
Das gemeinsame Angebot richtet sich vor allem an Unternehmen mit geschäftskritischen oder datenintensiven IT-Systemen. Die Partner wollen ihnen Cloud-, Daten-, Sicherheits-, KI- und Infrastrukturleistungen aus einer Hand anbieten. Darüber hinaus soll Fujitsu Kunden dabei beraten, Risiken für ihre digitale Souveränität zu bewerten und geeignete Maßnahmen zu priorisieren.
Fujitsu stellt Zugang zu Monaka in Aussicht
Fujitsu-Technologievorstand Vivek Mahajan nennt auch den geplanten Zugang zu Fujitsus Monaka Prozessor als Teil der Zusammenarbeit. Fujitsu entwickelt die Prozessortechnologie für leistungsfähige und energieeffiziente Rechenumgebungen. Die Partner wollen damit eine breitere technische Grundlage für digitale Anwendungen und KI-Systeme schaffen.
Christian Müller, CEO von Schwarz Digits, sieht in der Zusammenarbeit entlang der gesamten technologischen Wertschöpfungskette einen Weg zu mehr digitaler Souveränität. Zugleich unterstützt die Partnerschaft nach Angaben von Fujitsu die Management Vision 2035 des Konzerns. Diese Strategie verbindet digitale Dienste mit nachhaltigem Wachstum und gesellschaftlichen Zielen.



