Coopérative U schließt Einführung von GK ab
Coopérative U hat alle ihre 19.541 Kassen auf die Software von GK umgestellt. Intern nennt die französische Handelsgruppe die neue Lösung Nemo. Mit GK abgelöst hat Cooperativé U Software von Diebold Nixdorf. 2005 hatte die Handelsgruppe TP Dot-Net eingeführt und sich auch bei der Erneuerung 10 Jahre später wieder für eine Lösung von Diebold Nixdorf (damals: Wincor Nixdorf) entschieden.
Das SB-Warenhaus Hyper U in Thoiry hat den mehrjährigen Rollout von GK als letzter Standort abgeschlossen. GK hat die Software für Kassen und das Cash Office geliefert. Worldline hat den Auftrag für die Zahlungsabwicklung bekommen, während Coopérative U zugleich einen Teil der Kassenhardware ausgetauscht hat.
Nach Angaben von Dominique Schelcher, CEO der Coopérative U, lässt sich die neue Kassen-Software einfacher bedienen und leichter für zukünftige Anforderungen weiterentwickeln. Der CEO betont, dass durch die neue Lösung bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten an den Kassen realisiert worden seien. Belastbare Kennzahlen zu schnelleren Abläufen oder kürzeren Wartezeiten hat das Unternehmen nicht veröffentlicht.
Schulung von 28.000 Beschäftigten
Coopérative U hat nach eigenen Angaben 28.000 Kassenkräfte auf das neue System vorbereitet. Dafür hat das Handelsunternehmen mehr als 6.100 Schulungstage organisiert. Mehr als 200 Beschäftigte der Genossenschaft sowie externe Partner haben das Projekt gesteuert und umgesetzt.
Während des Rollouts hat Coopérative U den Betrieb in den Stores nach Angaben von CEO Dominique Schelcher fortgeführt. Das Handelsunternehmen betreibt insgesamt mehr als 1.900 Standorte in Frankreich, den französischen Überseegebieten und weiteren Ländern.



