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Aldi Nord will Trigo für Bestandskontrollen evaluieren

Aldi Nord hat diese Woche eine Partnerschaft mit Trigo geschlossen, um die auf Vision Recognition basierende Store-Technologie gemeinsam weiterzuentwickeln. Ziel sei es, die im ersten Scanning-freien von Aldi Nord in Utrecht eingesetzte Technologie auch mit anderer Software zu verknüpfen, um so auch Store-Prozesse wie das Erkennen von Regallücken zu automatisieren. Der Partnerschaft ist ein Investment von Aldi Nord in Trigo vorangegangen, über dessen Höhe die Partner schweigen.

Im Juli dieses Jahres hatte Aldi Nord im niederländischen Utrecht eine erste Filiale mit Trigo-Technologie eröffnet, in der jegliches Scanning für den Kassiervorgang entfällt. Kunden können ihre Einkäufe ganz einfach einpacken und das Geschäft ohne Kassenvorgang verlassen. Die Technologie dahinter wollen Aldi Nord und Trigo künftig in enger Zusammenarbeit weiterentwickeln. Die nun geschlossene strategische Partnerschaft soll dafür den Rahmen geben. Dem Vertrag ist ein Investment von Aldi Nord in Trigo vorangegangen, über dessen Höhe die Partner schweigen. Im Jahr 2021 hatte bereits Aldis Wettbewerber Rewe Group in Trigo investiert.

In der Partnerschaft soll die Verknüpfung mit weiteren Software-Anwendungen zählen – etwa die Prüfung der Warenbestände in Echtzeit, um vergriffene oder abgelaufene Artikel zu minimieren und die Abläufe in den Filialen und der Lieferkette vorausschauend steuern zu können. „Um den Discount erfolgreich in die Zukunft zu führen, müssen Technologie und Geschäft Hand in Hand gehen“, sagt Sinanudin Omerhodzic, Chief Technology Officer bei Aldi Nord. „Unsere enge Partnerschaft mit Trigo vereint genau das und bringt zwei echte Experten auf ihrem Gebiet zusammen. Die Kooperation in Utrecht hat gezeigt, dass wir die richtigen Werte teilen und gemeinsam schnelle Lösungen mit einem Blick für das Wesentliche erarbeiten können, bei denen stets der Kundennutzen im Mittelpunkt steht.“  

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Computer Vision für weitere Prozesse

Michael Gabay, Mitgründer und CEO von Trigo sagt: „In diesem nächsten Kapitel unserer Partnerschaft geht es um Digitalisierung, bei der Computer Vision das Geschäftsmodell revolutionieren wird. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Aldi Nord die Infrastruktur für die Zukunft des Discounts zu schaffen.” 

Mit der strategischen Partnerschaft zwischen Aldi Nord und Trigo tritt auch der seit Sommer laufende Test des kassenlosen Systems in Utrecht in eine neue Phase ein. „Noch liegen uns keine abschließenden Ergebnisse vor, aber die ersten Erkenntnisse sind vielversprechend“, sagt Sinanudin Omerhodzic. „Darauf bauen wir jetzt auf und entwickeln das Aldi Shop & Go Konzept und die dahinterstehende Spitzentechnologie weiter: Discount trifft Computer Vision Technologie 2.0.“

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Björn Weber

Björn Weber ist seit über 20 Jahren als Journalist, Analyst und Berater auf den Einzelhandel und die Konsumgüterindustrie spezialisiert. Bevor er die Agentur Fourspot gründete, bei der The Retail Optimiser erscheint, leitete er die internationale Analysten-Gruppe LZ Retailytics. Zuvor war er Research Director Retail Technology und Deutschlandchef von Planet Retail. Björn Weber war davor acht Jahre lang Redakteur für IT & Logistik-Themen der Lebensmittel Zeitung. Björn Weber ist Mitglied der Jury des Retail Technology Awards (Reta Europe) des EHIs. Er ist regelmäßiger Sprecher auf Veranstaltungen des EHIs, der NRF, der Branchenmedien sowie des Consumer Goods Forums.

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