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dm erweitert Click&Collect mit Abholstationen in 700 Stores

Bis Mitte 2023 will der Drogeriemarktbetreiber dm rund 700 seiner Stores mit einer Abholstation ausstatten. Kunden haben dadurch die Möglichkeit, ihre bereits bezahlten Onlinebestellungen direkt an dieser Station im Self-Service abzuholen, ohne einen Mitarbeiter ansprechen zu müssen. Das Angebot steht nur innerhalb der Öffnungszeiten zur Verfügung.

„Mit den dm-Abholstationen verbinden wir das stationäre Einkaufserlebnis in unseren dm-Märkten mit den Vorteilen einer Onlinebestellung.“, so Sebastian Bayer, Geschäftsführer für das Ressort Marketing und Beschaffung bei dm in einer Presseerklärung. Es ermöglicht den Kunden nicht nur eine unkomplizierte Abholung ihrer Bestellung, sondern eröffnet auch die Möglichkeit weitere Spontankäufe im Store zu tätigen.

dm testet Abholstationen schon länger

Bereits 2018 versuchte sich der Drogeriemarktbetreiber in einem Pilotprojekt an ersten Abholstationen in drei Hamburger Stores. Dort konnten die Kunden sowohl Bestellungen im dm-Onlineshop als auch Pakete der Versanddienstleister GLS oder DPD in Empfang nehmen. Damals wurde das Modell 24/7 Smart Terminal der Kern GmbH aus Bensheim in Hessen mit der Software von Parcellock verwendet.

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Es folgten weitere Tests, die zunächst 14 und ab dem Frühjahr diesen Jahres 200 Stores umfassten. Aufgrund der positiven Resonanz der Kunden hat sich dm nun für den Rollout in rund 700 Stores entschieden. Dies auch vor dem Hintergrund, dass bereits im Frühjahr dieses Jahres das Volumen der Onlinebestellungen bei dm bereits 20.000 Warensendungen pro Tag betrug. Über 22 Prozent davon wurden bereits auf Wunsch des Kunden mit Click & Collect direkt an die Stores ausgeliefert.

Self-Service jetzt auch beim Abholen möglich

Eingebunden werden alle Kundenbestellungen, die über den Onlineshop dm.de oder über die Mein-dm-App aufgegeben sowie im Vorfeld bezahlt wurden und bei denen der Kunde die Abholung in einem dm-Store mit Abholstation ausgewählt hat.

Sobald die Bestellung bei dm zusammengestellt wurde und vom Kunden abgeholt werden kann, bekommt dieser eine Bestätigungsnachricht, die sowohl eine Bestellnummer als auch einen Abholcode enthält. Letzterer wird dann an der Abholstation gescannt oder alternativ manuell über den Bildschirm eingegeben. Danach öffnet sich das der Bestellung zugehörige Abholfach, indem sich die bereitgestellte Ware befindet. Der Kunde entnimmt seinen Einkauf und beendet den Prozess mit dem Schließen des Fachs.

Kostenfreier Service für dm-Kunden

​​dm bietet diesen neuen Service seinen im Mein-dm-Treueprogramm registrierten Kunden ab 19,00 Euro Warenwert kostenfrei an. Alle nicht registrierten Kunden können den Service ebenfalls nutzen, müssen aber eine Versandgebühr von 4,95 € pro Paket unabhängig von der Höhe des Warenwertes und der Lieferart entrichten. Kann die Bestellung in einem in der Nähe des Kunden liegenden Store zusammengestellt werden, so dass keine Versandkosten anfallen, wird alternativ eine Servicepauschale von 2,95 Euro berechnet.  

Laut eigenen Angaben kann der Kunde bereits drei Stunden nach der Bestellung seinen Einkauf in der Filiale abholen. Ab 51 Artikeln wird für die Bereitstellungszeit mindestens 6 Stunden veranschlagt. Die Abholstationen können mit bis zu 26 Bestellungen gleichzeitig bestückt werden.  Welche Stores bereits mit einer Abholstation ausgestattet sind, können Kunden online über die Suchfunktion dm-Filialfinder auf der Unternehmenshomepage von dm herausfinden.

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Regina Wagner

Regina Wagner verfügt über mehrjährige Berufserfahrung im Einzelhandel und in Unternehmensberatungen. Nach ihrer Ausbildung als Einzelhandelskauffrau im Lebensmittel-Einzelhandel bei Tegut absolvierte sie parallel zu ihrer Tätigkeit in Führungsteams verschiedener Filialen des Unternehmens ein duales Studium zur Betriebswirtin mit der Fachrichtung Handel. Nach ihrer Tätigkeit bei Tegut arbeitete sie als Unternehmensberaterin an nationalen und internationalen Projekten bei Deloitte Consulting. Ihre Beratungsschwerpunkte waren Prozessoptimierung, Projektmanagement und Einkauf. Bei der Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen war Regina Wagner nach ihrer Zeit bei Deloitte im Bereich Marktforschung und Projektmanagement tätig. Durch ihre Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau verfügt Regina Wagner über fundierte Kenntnisse des Lebensmittel-Einzelhandels.

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