Asda schließt ESL-Rollout in Express-Stores mit Vusion ab
Das britische Handelsunternehmen Asda hat die elektronischen Regalpreis-Etiketten (ESLs) von Vusion in allen seinen Convenience- und Tankstellen-Stores eingeführt. Der Rollout hat mehr als 550 Asda Express Stores und Tankstellen-Standorte umfasst. Renovotec und HL Partner haben die Technologie installiert, während Elecomm, Madic UK und Evolve die technische Infrastruktur unterstützt haben.
Insgesamt hat der Retailer mehr als 1,2 Millionen elektronische Regalpreis-Etiketten installiert. Nach Angaben des Unternehmens ersetzen sie den wöchentlichen Austausch von mehr als 120.000 Papieretiketten. Dadurch sollen die Mitarbeiter mehr Zeit für den Kundenservice, die Warenverfügbarkeit und die Pflege der Stores gewinnen.
Asda setzt unter anderem Vusions neue 2,6-Zoll-Displays ein, die Informationen besser lesbar darstellen sollen. Bereits im Juli 2026 hatte der Retailer bei 142 Express Stores Zutaten-, Allergen- und Kalorienangaben für Backwaren auf den ESLs eingeführt. Damit hat Asda die Technologie auch mit den Anforderungen der britischen Allergenkennzeichnung nach Natasha’s Law verknüpft. Der Retail Optimiser berichtete.
Asda weitet das Projekt deutlich aus
Der Handelskonzern hat das Vorhaben deutlich über den beim Projektstart angekündigten Umfang hinaus erweitert. Im Oktober 2025 hatte Asda zunächst mehr als 700.000 Labels für mehr als 250 der größten und am stärksten frequentierten Express Convenience Stores angekündigt. Pro Store waren damals rund 2.800 Displays vorgesehen.
Dem Rollout ist ein zwölfwöchiger Test mit 3.000 Labels im Asda Express Store an der Oxford Road in Manchester vorausgegangen. Dort konnte das Team Preisänderungen nach Unternehmensangaben innerhalb von 15 Sekunden ausspielen. Asda hatte zuvor bereits elektronische Regalpreis-Etiketten in seinem Superstore in Stevenage erprobt und diesen Test im Jahr 2023 beendet.
Asda testet Kameras gegen Regallücken
Parallel hat Asda Regalrandkameras in fünf größeren Stores seines Kernnetzes getestet. Diese stammen allerdings nicht von Vusion, sondern von Focal Systems. Die Lösung erkennt Regallücken, niedrige Bestände sowie falsch platzierte Produkte und weist die Mitarbeiter auf Handlungsbedarf hin. Asda plant nach eigenen Angaben, die Kameralösung in den kommenden Monaten breiter einzuführen.



