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Kraft Heinz optimiert Außendienst mit Trax

Der Anfang des Jahres zusammengelegte deutsche Außendienst der Markenartikel-Hersteller Kraft Heinz und Hengstenberg macht seine Arbeit mit Trax effizienter. Die Cloud-basierte Lösung analysiert Regalfotos und stellt zügig ein Dashboard bereit, dass die Optimierungspotenziale in einer Vertriebsstätte visualisiert.

„Die Lösung bietet uns eine echte Zeitersparnis, da sie uns viel des täglichen Zählens, Messens und Dokumentierens abnimmt“, berichtete Kai-Oliver Wlecke, Nationaler Vertriebsleiter von Kraft Heinz in Deutschland auf dem deutschsprachigen ECR Tag, der vergangene Woche als reine Online-Veranstaltung stattfand. Seit Anfang des Jahres machen Kraft Heinz und Hengstenberg gemeinsame Sache im Vertrieb in Deutschland – mit insgesamt 42 Mitarbeitern.

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Während andere Anwender von Trax auch Crowd-Services einsetzen, um Fotos von Regalen einspielen zu können, macht der gemeinsame Außendienst von Kraft Heinz und Hengstenberg die Bilder selbst, lädt sie in Trax hoch und erhält nach wenigen Minuten einen Blick auf KPIs mit Abweichungen vom als Perfect Store angestrebten Ideal.

Regalverfügbarkeit ist wichtigstes Ziel

Die Verfügbarkeit der Ware gehört vor ihrer Platzierung zu den wichtigsten Punkten, Kraft Heinz mit Trax automatisch überprüft. Denn man geht davon aus, dass 10 – 20 Prozent Umsatzpotential in der Vermeidung von Regallücken stecken. Durch den Einsatz der Software können auch kalte Auslistungen, bei denen nicht nur die Ware, sondern auch das entsprechende Preisschild verschwunden ist, einfach erkannt werden.

Kai-Oliver Wlecke berichtet, dass er eigentlich schon länger auf der Suche nach einem geeigneten CRM-System ist. Dies habe er auch noch immer nicht gefunden, dafür aber die Plattform von Trax, für die sich Kraft Heinz in 2019 entschieden und sie im vergangenen Jahr eingeführt hat. Durch KI-basierte Vision Recognition erkennt die Lösung alle Artikel im Regal basierend auf Fotos und analysiert die Ist-Situation.

Mehr Zeit für Sales

„Unsere Mitarbeiter haben nun deutlich mehr Zeit für Verkaufs-Gespräche mit den Kaufleuten und Marktleitern“, erklärt Wlecke. Es sei sehr motivierend für sein Team, mehr Zeit für das Wesentliche und dadurch mehr Erfolgserlebnisse zu haben. Die Zeit, in denen die Außendienst-Mitarbeiter Store-Besuche zuhause auswerten und vorbereiten, sei deutlich gesunken und die Markdurchdringung dadurch gestiegen.     

Bereits während des Besuches in der Vertriebsstätte zeigt das Dashboard von Trax den Mitarbeitern die wichtigsten Potenziale des Stores. Die Verlässlichkeit der Daten und die Glaubwürdigkeit der Berichte sei auf Basis der Fotos sehr hoch. Das sei in Zeiten, in denen mancher den Außendienst in Frage stelle, dass es kaum noch Streckengeschäft gibt, besonders wichtig.  

Fokus auf Märkte mit größtem Potential

Auf Basis der Trax-Analysen planen die Außendienst-Mitarbeiter von Kraft Heinz und Hengstenberg auch ihre Touren und Routen selbst. Denn diese zeigen, welche der bereits zuvor besuchten Märkte das größte Potenzial haben.  

Damit die Lösung von Trax die einzelnen SKUs des Kunden zweifelsfrei identifizieren kann, stellen die Anwender Trax Packshots aller Artikel zur Verfügung. Durch Computer Vision Technologie wandelt Trax dann Fotos in handlungsfähige Planogramme und Scorecards um.  

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Björn Weber

Björn Weber ist seit über 20 Jahren als Journalist, Analyst und Berater auf den Einzelhandel und die Konsumgüterindustrie spezialisiert. Bevor er die Agentur Fourspot gründete, bei der The Retail Optimiser erscheint, leitete er die internationale Analysten-Gruppe LZ Retailytics. Zuvor war er Research Director Retail Technology und Deutschlandchef von Planet Retail. Björn Weber war davor acht Jahre lang Redakteur für IT & Logistik-Themen der Lebensmittel Zeitung. Björn Weber ist Mitglied der Jury des Retail Technology Awards (Reta Europe) des EHIs. Er ist regelmäßiger Sprecher auf Veranstaltungen des EHIs, der NRF, der Branchenmedien sowie des Consumer Goods Forums.

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