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M-Preis will auch Produktion mit Remira disponieren

M-Preis berichtet von erheblichen Erfolgen mit dem Einsatz der Bestandsmanagement-Software von Remira, die das österreichische Handelsunternehmen bereits seit fast zehn Jahren zur Disposition der Filialen einsetzt. Noch im Jahr 2026 will M-Preis auch die beiden eigenen Produktionsbetriebe Bäckerei Therese Mölk und die Alpenmetzgerei in die bestehende Dispositionslösung einbinden.

Den Füllgrad seines Zentrallagers in Völs habe M-Preis mit Remira von nahezu 100 auf rund 70 Prozent gesenkt. Gleichzeitig ist die Warenverfügbarkeit laut M-Preis je Warengruppe um zwei bis fünf Prozent gestiegen. 99 Prozent der Artikel in den Filialen werden aus dem Zentrallager in Völs bei Innsbruck heraus disponiert. Die Lösung unterstützt M-Preis bei der Disposition für rund 280 Stores. Insgesamt berechnet die Software circa 1,7 Milllionen SKUs. Das Trockensortiment läuft dabei zu 100 Prozent automatisiert.

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Das Handelsunternehmen hat die Software vor über zehn Jahren mit Remiras österreichischen Implementierungs-Partner Arbor Managament Consulting eingeführt. Seit der Umstellung auf eine zweistufige Disposition vor rund zwei Jahren basieren die Prognosen für das Zentrallager auf den Bedarfsprognosen und Bestelldaten der einzelnen Stores. Vereinbarte Abstimmungen und Lieferfenster ergänzen diese Daten.

Zweistufige Disposition entlastet das Team

Ein zwölfköpfiges Team wickelt mit der Software 80 Prozent der Store- und Zentrallager-Bestellungen ab. Nach Angaben von M-Preis benötigen die Mitarbeiter dafür täglich zwei bis drei Stunden. Die verbleibende Zeit nutzt das Team unter anderem für Abstimmungen mit Lager, Fuhrpark, Vertrieb und Lieferanten.

Stamm- und Bewegungsdaten gelangen über Schnittstellen aus dem Warenwirtschafts-System in die Lösung. Morgens kontrolliert das Dispositionsteam die Berechnungen für den folgenden Tag und prüft Bedarfe sowie Aktionen. Die Feinplanung für den aktuellen Tag läuft nach Angaben des Handelsunternehmens in der Regel vollständig automatisiert.

Wetterdaten steuern Bestellvorschläge

Neben historischen Verkaufszahlen, saisonalen Schwankungen und aktuellen Markttrends berücksichtig die Software auch Wetterprognosen. M-Preis hat dafür 15 Wetterstationen in die Anwendung eingebunden, welche vor allem bei wetterbabhängigen Warengruppen wie Getränken, Salat und Grillfleisch genauere Bestellvorschläge ermöglichen.

Auch bei auslaufenden Artikeln und Ware mit begrenztem Mindesthaltbarkeits-Datum unterstützt die Lösung das Team. Meldet die Software entsprechende Bestände, stimmt die Disposition mit dem Einkauf Maßnahmen wie einen Abverkauf zu Sonderpreisen ab. Darüber hinaus nutzt M-Preis die Prognosen, um saisonale Spitzen und Aktionen vorzubereiten.

M-Preis will Produktionsbetriebe anbinden

“Gemeinsam mit Arbor haben wir die Programm- und Datensicherheit laufend verbessert und darüber hinaus die Funktionen für unsere Ansprüche weiterentwickelt. So können wir zum Beispiel die Aktionszahlen besser abstimmen und da ist die Software einfach besser als jeder Mensch”, so Christian Klement, Abteilungsleitung Disposition bei M-Preis.

Noch in diesem Jahr will M-Preis auch die beiden eigenen Produktionsbetriebe Bäckerei Therese Mölk und die Alpenmetzgerei in die bestehende Dispositionslösung einbinden. Künftig sollen auch Bestellungen für frische und ultrafrische Erzeugnisse über die Software von Remira und das Zentrallager laufen. Damit will das Handelsunternehmen die Kapazität der stark ausgelasteten Produktionsbetriebe optimieren.

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Magdalena Nowak

Magdalena Nowak ist Trainee im Editorial Team des Retail Optimisers. Bei früheren Tätigkeiten auf der Fläche des Einzelhandels hat sie wertvolle Einblicke in die Prozesse der Branche bekommen. Magdalena Nowak studiert Publizistik an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz.

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